Schule Horn
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Klassenlager 2018 im Tessin Klasse Gelb
Mo, 17. September 2018
Anreise
Am Montagmorgen um 7:30 startete das Lager der Klasse Gelb. Alle waren sehr aufgeregt und hellwach. Na ja, so halb. Doch die Müdigkeit verschwand spätestens nachdem wir beim Zürcher Hauptbahnhof innerhalb von zwei Minuten das Gleis wechseln mussten. Das Ganze verlief hektisch, doch am Schluss sassen alle wieder im Zug.
Irgendwann erreichten wir Brunnen, ein Dorf direkt am Vierwaldstättersee. Wir überquerten den Urnersee mit einem Schiff und genossen dabei unseren Zmittag. Mit dem Zug fuhren wir dann bis nach Göschenen.

Schöllenenschlucht und Teufelsbrücke
Ab Göschenen mussten wir selber laufen. Es war ziemlich warm und alle schwitzten unter ihren Rucksäcken. Doch die berühmte Brücke hatten wir noch immer nicht erreicht. Irgendwann nach einer Kurve sahen wir sie endlich; die Teufelsbrücke. Gleich daneben ist ein riesiges Denkmal für den Russischen Feldherr Surowow und seine Soldaten errichtet worden. Mit etwas Stolz können wir nun alle sagen, dass wir in diesem Lager in einem anderen Land waren, da dieses winzige Gebiet zu Russland gehört. Nach einer kleinen Kuchenpause ging es weiter bis nach Andermatt.

Gotthard Überquerung
Um so wie die Säumer vor langer Zeit über den Gotthard zu gelangen mussten wir auch zu Fuss gehen. Doch bevor es losgeht besuchen wir das Museum, das zuoberst auf dem Gotthardpass in einer ehemaligen Sust seinen Platz hat. Danach beginnt der Abstieg. Wir sehen viele Oldtimer den alten Saumweg hinauffahren, da dort oben wohl ein Treff stattfindet. Nach einer Weile haben manche schon wackelige Knie und wir machen eine Pause. Am frühen Nachmittag erreichen wir unser Ziel: Airolo.

Unterkünfte
Die erste Nacht verbringen wir in Hospital, nahe beim Gotthardpass, in einer Jugendherberge, die früher eine Sust war. Alle sind begeistert, denn die Zimmer als auch der Rest des Hauses sind wunderschön und gemütlich eingerichtet.
Den anderen Teil der Woche verbringen wir in einem Motel in Riazzino, dem Bamboo House. Als wir dort ankamen, dachten alle, wir hätten den Jackpot erhalten, denn es hatte eine grosse Wiese, einen Pingpongtisch und sogar einen Pool. Doch als wir in das Haus hineingingen, erkannten wir ein paar Schwachstellen. Bei einem Bett in unserem Zimmer fehlten ein paar Latten und die Tablare im Kleiderschrank sind zusammengekracht. Was allerdings cool war ist, dass wir einen Balkon hatten. Auch das Essen, das von den Leuten im Motel gekocht wurde, war sehr fein. Wie zum Beispiel das grosse Salatbuffet oder das Zmorgenessen.

Locarno
Am Mittwoch fuhren wir mit dem Bus nach Locarno. Wir hatten dort den Auftrag vorgegebene Posten abzuklappern und dort ein Foto mit möglichst vielen fremden Leuten zu machen. Das war manchmal sehr lustig, da die Leute teilweise keine Sprache sprechen konnten, die wir verstanden. Nun, bei mir war es sowieso egal ob sie mich verstanden oder nicht, denn mit mir wollten die Leute fast nie ein Foto machen. Ich weiss bis heute nicht wieso.
Für das Mittagessen hatten sich die Lehrpersonen etwas besonderes ausgedacht. Wir sollten in der Lerngruppe ein gesundes und möglichst umweltschonendes Mittagessen zu kaufen. Das war gar nicht so einfach, da manche in der Gruppe ziemlich heikel waren. Doch schlussendlich konnten alle ein Mittagessen, direkt am Lago Maggiore geniessen.

Lugano
Am Donnerstag in Lugano war der Auftrag sehr ähnlich wie am Tag zuvor in Locarno. Jedoch war es um einiges kniffliger, da wir die einzelnen Etappenziele mit den öffentlichen Verkehrsmitteln erreichen mussten, da manche Posten ziemlich weit weg entfernt waren. Das war teilweise richtig schwierig, da diese Karte für mich gar keinen Sinn machte. Wir haben uns darum auch oft verirrt und wir mussten mit Hilfe von Google Maps zurückfinden.

Abendprogramm
Da wir eine sehr grosse Wiese zur Verfügung hatten, spielten wir fast jeden Abend 15/14. Wenn wir zu spielen begannen war es immer schon ziemlich dunkel. Das machte das Spiel aber umso lustiger, da man sich einfach auf den Boden werfen konnte und man nicht gesehen wurde.
Am Mittwochabend hatten sich die Lerngruppenchefs etwas Besonderes einfallen lassen, nämlich eine «Modeschau». Uns wurden Kategorien genannt und wir mussten uns dazu passend verkleiden, allerdings nur mit den Sachen die wir dabeihatten. Es machte sehr viel Spass, vor allem da sich manche eine ganze Choreographie ausgedacht haben.
Am Donnerstag war eigentlich ein Kinoabend geplant. Doch als es dann so weit war, hatte niemand Lust dazu. Stattdessen wollten wir lieber den letzten Abend als Klasse zusammen verbringen. Also spielten wir wieder 15/14.

Rückreise
Freitagmittag geht es wieder ab nach Hause. Dieses Mal aber mit dem Zug. Fast die ganze Fahrt mussten wir mit einer anderen Klasse im Abteil sitzen. Wir liessen uns aber davon nicht stören und assen unser Picknick, das wir noch in Riazzino mit unserer Lerngruppe gekauft hatten.
Ich sass im Zug und versuchte mich zu überzeugen, dass es wirklich schon Freitag ist. Mir geht die ganze Woche nochmals durch den Kopf. Mein eindeutiges Highlight waren die späten 15/14 Runden, muss ich mit einem Lächeln feststellen. Die Woche ist aber viel zu schnell vorübergegangen.
Sporttag 2018 Primar(147)
Di, 28. August 2018
Traditionsgemäss bei herrlichem Sonnenschein stehen die Primarschulkinder in den Startlöchern für ihren Sporttag. Noch ein letztes Mal ohne Turnhalle und Sportwiese, doch nicht weniger spannend und abwechslungsreich. Das diesjährige Motto lautet "Geschicklichkeit".
In altersdurchmischten Gruppen bewältigen diese 13 unterschiedlichste Posten.
Bei Wienerli und Brot kommt man nochmals für den Endspurt am Nachmittag zu Kräften. Nach der abschliessenden Siegerehrung, bei der die "Flamingo-Gang" auf dem 1.Platz landet, geniessen alle noch das erfrischende Raketen-Glace.
Und so können wir erneut auf einen unfallfreien, spassigen und sportlichen Sportanlass in Horn zurückblicken.