Schule Horn
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Schulanfangsfeier 2017(7)
Di, 22. August 2017
Am Dienstagmorgen fanden sich 224 Schüler und Kindergartenkinder auf dem Pausenplatz Tübacherstrasse ein, um gemeinsam mit ihren Lehrpersonen den Beginn des neuen Schuljahres zu feiern. Die neuen Kindergärtler und die neuen Erstklässler durften durch den schön geschmückten Torbogen einziehen. Begrüsst wurden sie von den grösseren Schülern mit dem Lied «Willkommen hier bei uns im Haus» sowie mit einem grossen Applaus.
Nachdem auch die Kleineren ein schönes Lied vorgetragen hatten, wandte sich Schulleiter Thomas Mayer an die versammelte Kinderschar. Er verriet, dass das alte Kletterhaus, das schon «lotterte», abgerissen werden musste, dass es aber schon bald ein neues Kletterhaus geben soll. Schülervertreter aus den Klassen dürften mitbestimmen, wie das neue Häuschen gestaltet werden soll. Da sind wir ja mal gespannt!
Anschliessend wurden jeweils zwei Klassen einander zugelost, welche die feinen Brötchen sowie die leckeren Kuchen, Muffins und Brownies zusammen geniessen durften. Den Auftakt dazu machten zwei mutige kleine Mädchen aus dem Kindergarten, welche zusammen ein Znüni-Lied ins Mikrofon sangen.
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Klassenlager der Klasse Gelb
Mo, 04. September 2017 - Fr, 08. September 2017
Klassenlager 2017

Wir aus Klasse Gelb verbrachten unser Herbstlager im landwirtschaftlichem Zentrum St.Gallen in Salez. Dort leisteten wir vom 4. – 8. September, ein paar Arbeitsaufträge.

Aussen wie Gefängnis , innen wie Altersheim !?
Unsere Unterkunft war im Internatsgebäude des Zentrums. Von aussen sah das Gebäude etwas aus wie ein Gefängnis und von Innen wie ein Altersheim, jedoch war es erstaunlich gemütlich. In jedem Zimmer hatten vier Leute Platz, obwohl sicher mehr reingepasst hätten. Die Zimmereinteilung war zuerst eine heikle Angelegenheit da ich einfach ,,versetzt‘‘ worden war. Doch am Ende waren alle zufrieden, glaube ich.

Wie im 3-Sterne Hotel !!
Das Essen war abgesehen von den Zimmern das Beste am Lager. Denn selbst essenstechnisch schwierigen Menschen wie mir hatte es sehr geschmeckt. Wir hatten sogar Nutella zum Frühstück! Nur die Uhrzeit war etwas unpassend. Das Abendessen fing schon um 17:30 Uhr an, was nach meinem Geschmack viel zu früh war.

Schlimmer vorgestellt…
Unser Lager bestand hauptsächlich aus Arbeitsaufträgen, die ich mir viel schlimmer vorgestellt hatte. Am Montag wurden wir in verschiedene Gruppen aufgeteilt. Die einen vermassen das Maisfeld, die anderen säuberten und ordneten verschiedene Getreidesorten und wieder andere mussten die einzelnen Beete jäten. Am nächsten Tag wurden wir wieder ,,getrennt‘‘. Ich war mit meiner Gruppe im Bienenhaus. Die andere Gruppe half auf dem Rebberg mit. Sie brachten das gemähte Gras zu einem Komposthaufen. Am Mittwoch wurden wir auf eine Alp gefahren. Ich dachte wir sterben, da der Kleinbus sehr nah am Abhang fuhr. Dort angekommen mussten wir einen glitschigen Hügel von Ästen ,,reinigen‘‘, damit die Ziegen später mehr Fläche zum Grasen haben. Es war eine eklige Sache, da es die ganze Zeit regnete. Es machte dennoch Spass, da wir wenigstens nicht runterlaufen mussten. Am darauffolgenden Tag arbeiten wir wieder in den gleichen Gruppen wie am Dienstag. Die, die am zweiten Tag im Bienenhaus waren, halfen jetzt beim Rebberg mit. Nayda und ich mussten die Wespenfallen säubern und neu befüllen. Am Anfang war noch alles gut, bis als wir die vollen Flaschen ausleeren mussten. Es war der reinste Horror da es nach Essig, toten Insekten und nach, ,,weiss-ich-nicht-was‘‘ stank. Wir überlebten nur knapp ,,zwinker‘‘. Am Freitag erledigten wir ähnliche Aufgaben wie am Montag. Ich fand es sehr schön, dass wir uns nicht allzu sehr schmutzig machten.

Endlich Feierabend !!
Nach dem Abendessen bekamen wir jedes Mal die Handys zurück und wir konnten im Zimmer faulenzen, bis wir uns um ca. 19:30 Uhr traffen. Für uns wurde ein Aufenthaltsraum reserviet , damit wir Platz für unser Abendprogramm hatten. Das Abendprogramm verlief unterschiedlich. An den ersten zwei Tagen erzählten wir uns von unseren Arbeiten. Wir spielten unter anderem verschiedenen Spiele zum Beispiel ,,UNO‘‘ . Das war vor allem mit den Lehrern sehr lustig. Am Donnerstagabend gab es Spezialprogramm, da dies der letzte Abend in Salez war. Deshalb dachten sich ein paar Mitschüler ein ,,Spiel‘‘ aus. Wir wurden in zwei Gruppen aufgeteilt und dann sollten wir unsere Fahnen beschützen, damit die andere Gruppe sie nicht stehlen konnte. Ich fände das Spiel witzig, wenn es nicht dunkel wäre und wenn man einander nicht rumschupsen dürfte. Dies dauerte zum Glück nur eine Stunde und danach spielten wir wieder Spiele und assen Nussgipfel im Warmen.

Ab nach Hause !!!
Am Freitag packten wir alles. Herr Eigenmann kam dann mit einem Lieferwagen und lud das Gepäck ein. Wir fuhren danach mit den Fahrrädern den ganzen Weg zurück nach Horn. Meine einzige Motivation nach Hause zu fahren, bestand darin, dass mein gemütliches Zimmer auf mich wartete. Wir kamen so gegen 16:00 Uhr in Horn, beim Schulhaus, an. Danach holte ich schnell mein Gepäck und fuhr direkt nach Hause. Dort duschte ich blitzschnell und erzählte meiner Familie alles über das beste Lager, das ich je erlebte.

Victoria Gabor


Das tolle Lagerhaus
Unser Lagerhaus übertraf alle Erwartungen. Unsere Zimmer waren sehr gross und der Ausblick war atemberaubend. Die Zimmereinteilung ging sehr rasch und wir fühlten uns alle sofort wohl. Am ersten Tag richteten wir unsere Zimmer ein und die Kleider wurden auch schon im Kleiderschrank verstaut.

Die anstrengenden Arbeiten
Wir arbeiteten fast jeden Tag und es war manchmal sehr anstrengend. Wir mussten in der Umgebung von Werdenberg und auf der Alp bei den Ziegen arbeiten. Wir wurden meistens in Gruppen eingeteilt. Von Dekoration basteln, über Getreide zählen, bis hin zum jäten war alles dabei. Ich glaube, dass wir das sehr gut gemeistert haben, obwohl wir manchmal keine Lust hatten.

Nasse Kleidung auf der Alp
Am Mittwoch gingen wir auf die Alp und natürlich regnete es an diesem Tag. In der Alp mussten wir Äste, die zwei Männer zuvor abgesägt hatten, auf einen Haufen werfen. Mir hat es sehr viel Spass gemacht, weil es eine gute Stimmung war und die Arbeit war an diesem Tag nicht so streng. Einige sangen während der Arbeit mit voller Freude. Zum Mittagessen gingen wir dann zurück zur Hütte. Dort assen wir etwas und sassen in der Wärme. Nach dem Mittag durften einige den Hirten dabei begleiten, die Ziegen zu holen. Ein Mitschüler und ich durften das Esszimmer putzen, weil alle mit nassen und dreckigen Schuhe ins Esszimmer liefen. Ich war schon sehr froh, dass ich nicht mit den Anderen nochmals mitgehen musste. Wir konnten in der Wärme bleiben und waren im Trockenem. Schlussendlich mussten wir nach dem Putzen trotzdem noch zu den Anderen gehen, um unsere Arbeit zu vollbringen, die wir vor dem Mittag angefangen haben. Die Anderen die mit dem Hirten die Ziegen holen gingen kamen dann auch schlussendlich zu uns. Wir konnten mit den ca. 300 Ziegen zur Alphütte zurückkehren, wo sie noch gemelkt wurden.

Die spannende Ausflüge
Zwischendurch machten wir verschiedene Ausflüge. Zu den Ausflügen gehörten das Bienenhaus und das Schloss Werdenberg.
Beim Bienenhaus durften wir selber Bienenwaben basteln. Dazu brauchten wir einen Holzrahmen, Draht und eine Bienenwachsplatte. Es machte mir sehr viel Spass und sowas machte ich noch nie in meinem Leben. Ausserdem durften wir noch dabei sein, wenn man so ein ,,Bienenhotel,, aufmacht. Wir sahen sogar die Königin, die man an ihrer Grösse und an ihrem langen Hinterleib erkennt. Im Schloss Werdenberg sahen wir die Räume an und einen Kurzfilm, der zeigte wie das Schloss erbaut wurde. Ein tolles Ereignis war das.

Die abwechslungsreiche Abendprogramme
Unsere Abendprogramme bestanden aus zwei Spieleabende, einem Film und einem Nachtspiel im Freien. Am Spieleabend spielten einige aus der Klasse Uno. Es war sehr lustig, weil man den Lehrpersonen auch mal eine fiese Karte geben konnte. Mein Highlight war das Nachtspiel. Bei diesem Spiel gab es zwei Gruppen und jede Person bekam eine Zahl, die man sich vorne anmachen musste. Jedes Team bekam dazu noch 15 weitere Zahlen als «Joker» und eine Fahne. Das Team, das entweder die Fahne des anderen Teams holen konnte oder alle Zahlen des anderen Teams herausfinden konnte gewann. Ich fand es darum das Highlight, weil alle gut mitmachen konnten und weil es Spass machte. Nach dem Spiel waren wir aber alle sehr müde.

Die schweissige Rückkehr
Leider mussten wir am Freitag wieder nach Hause fahren. Nachdem wir alles wieder eingepackt hatten, konnten wir frühzeitig von Salez abfahren und das mit unseren Fahrrädern. Herr Eigenmann transportierte unser Gepäck zurück nach Horn, so dass wir es nicht mit unseren Fahrrädern mitnehmen mussten. Als Dankeschön bekamen wir von Herrn Oppliger einen Bienenhonig geschenkt, den wir mit Freude annahmen. Danach begann unsere anstrengende Rückkehr. Um 13:30 Uhr machten wir eine Mittagspause beim Rhein, die sehr gemütlich war. Um 16.00 Uhr kamen wir dann endlich in Horn an und unser Gepäck stand schon im Schulhaus. Wir waren erschöpft und auch gleichzeitig froh, endlich wieder Zuhause zu sein. Trotzdem war es ein tolles und schönes Arbeitslager.
Indira Schlumpf

Klassenlager der Klasse Rot(4)
Mo, 04. September 2017 - Fr, 08. September 2017
Klassenlager der Klasse Rot, Bern Stadt-Land-Fluss, 4.9.17-8.9.17
Am Montagmorgen versammelte sich Klasse Rot am Bahnhof. Alle waren ganz aufgeregt. Mit dem Postauto fuhren wir nach St. Gallen zum Bahnhof. Als der Zug ankam, stürzten sich alle hinein. Auf der Hinfahrt gab es viel zu quatschen und lachen. Wir mussten in Bern umsteigen. In Ostermundigen angekommen, machten wir uns auf den Weg zu unserem Lagerhaus. Das Lagerhaus stand direkt neben der Autobahn, deswegen war es sehr laut. Hinter dem Lagerhaus war eine kleine Grillstelle mit Sitzgelegenheiten. Wir assen unseren «Znüni» und waren sehr gespannt, was wir noch alles vorhatten. Als Frau Fischer mit ihrem Sohn Jonas ankam, bewunderten ihn alle. Er war noch sehr scheu und versteckte sich hinter Frau Fischer. Nachdem wir unsere Koffer in die Zimmer gestellt hatten, ging es in die Stadt. Wir gingen einen kleinen Umweg sodass wir die Stadt Bern von oben betrachten konnten. Es sah wunderschön aus. Am Bärengraben vorbei ging es zum Chindlifrässer brunnen, wo wir den Foto-OL begannen. Nach 90 Minuten hatte Lerngruppe Livia viele Bilder von Sehenswürdigkeiten. Lerngruppe Juan war als zweiter fertig und Lerngruppe Mattia als letzter. Zurück im Lagerhaus waren alle sehr erschöpft. Am Dienstagmorgen wurden wir alle früh geweckt. Nachdem «Zmörgelä» packten wir unsere Rucksäcke und machten uns auf den Weg. Mit dem Zug fuhren wir nach Kandersteg und wanderten zum Oeschensee. Nach ca. 90 Minuten strengem Wandern, kamen wir zu einem atemberaubenden See. Nach dem erholsamen Mittagessen, gingen einige von uns noch in den eiskalten See baden. Die Lehrer trauten sich allerdings nicht. Jetzt mussten wir leider schon wieder Abschied nehmen von der bezaubernden Stelle. Zurück im Lagerhaus musste Lerngruppe Juan das Abendessen kochen. Nach dem köstlichen Abendessen bereitete Lerngruppe Livia den Spieleabend vor. Am nächsten Morgen mussten wir fit sein, deshalb ging es auch direkt nach dem Vergnügen ins Bett. Es freuten sich alle riesig auf die Bootstour auf der Aare, als wir mit dem Zug von Bern nach Thun fuhren. Als wir ausstiegen fing es leicht an zu regnen. Nachdem die Bootsführer uns alles erklärt hatten und wir die Neoprenanzüge angezogen hatten, erfuhren wir, dass wir beim falschen Bootsvermieter waren und mussten deswegen auf die andere Strassenseite rennen, denn es regnete kurz in Strömen. Ganz aufgeregt stiegen wir in die zwei Gummiboote ein und dann ging es los. Es war eine feste Strömung. Wir waren sehr schnell unterwegs. Während der Fahrt durften wir auch baden gehen. Das war wirklich toll aber kalt. Nach etwa 90 Minuten kamen wir zu einem Platz an dem wir unser Mittagessen genossen. Als alle satt waren, ging es weiter. Die Aare war nicht sehr tief, sodass man mit den Füssen den Grund berühren konnte. Nach weiteren zwei Stunden kamen wir auch schon an unserem Ziel an. Direkt neben der Badi Martili. Am Bundeshaus vorbei ging es in die Stadt. Dort hatten wir ein bisschen Zeit, um die Stadt genauer anzusehen. Es gab viele Sehenswürdigkeiten und Läden. Zurück im Lagerhaus musste Lerngruppe Livia in die Küche. Diesmal hatte Lerngruppe Juan den Abend geplant. Es war Casinoabend mit vielen verschiedenen Spielen. Am Donnerstagmorgen ging es ins Kunstmuseum Paul Klee. Dort fing jeder an ein Bild zu gestalten. Zwischendurch liefen wir durch die Bilderausstellung von Paul Klee. Dominik Wirth, der uns alles gezeigt hat, erzählte uns etwas über die berühmten Bilder. Nachdem wir mit unseren Werken fertig waren, assen wir an einem kleinen Teich unser Lunch. Danach fuhren wir mit dem Postauto zum Kommunikationsmuseum. Eine Mitarbeitende erzählte uns dort eine spannende, wahre Geschichte von dem grössten Raubüberfall der Schweiz. Im Museum gab es viele Objekte zum Ausprobieren. es war ein ziemlich grosses Museum. Nach langem Vergnügen durften wir noch in die Stadt. Zurück im Lagerhaus kochten die Lehrer für uns Hamburger und Pommes. Solange passten wir mit Freude auf Jonas auf. Am Abend gab es ein lustiges Spiel draussen. Dabei wurden aber leider drei von Wespen gestochen. Deshalb mussten wir das Spiel abbrechen. Stattdessen unterhielten wir uns und spielten im Gemeinschaftsraum. Am Freitag musste alles aufgeräumt und geputzt werden. Dafür konnten wir nachher noch in die Stadt. Die Koffer liessen wir bei den Lehrern an einem Restaurant. Gemeinsam assen alle Schüler miteinander. Dann teilten wir uns in die Lerngruppen auf.
Wir hatten nicht so viel Zeit und mussten deshalb schon wieder zurück. Mit dem Tram ging es zum Bahnhof, von dort aus fuhren wir weiter mit dem Zug nach Romanshorn. Dort trafen wir Sam. In Horn angekommen, warteten unsere Familien gespannt. Wir verabschiedeten uns voneinander und dann ging es nach Hause. Es gab vieles zu erzählen.
Das Klassenlager war sehr toll und bleibt in guter Erinnerung.

Von Melina
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Lager 2017 in Mon der Klasse Grün(5)
Mo, 04. September 2017 - Sa, 09. September 2017
Am 4. September ging es los. Müde Gesichter und vollgepackte Taschen soweit das Auge reichte. Als um 09:13 Uhr unser Zug nach Rorschach ankam, war die Stimmung schon viel besser. Unsere Fahrt war sehr aufregend, auch die Weiterfahrt. Im Zuge nach Chur gab es einen lustigen Zwischenfall. Ein älterer, wahrscheinlich angetrunkener Herr, unterhielt uns ein paar Stationen lang mit verrückten Sprüchen. Die ganze Fahrt über passierten kleine Gepäckspanen und alle lachten und amüsierten sich. Als wir endlich ankamen und ins Haus gelassen wurden, was das Gedrängel extrem - wie immer in einem Lager. Fertig eingerichtet schauten wir uns alle zusammen das kleine Dorf an. Wie zu erwarten war, war nicht besonders viel zu finden. Ein paar Häuser, ein oder zwei grosse Scheunen und ein kleiner Friedhof. Mehr Informationen gab es am Abend vom ersten Betreuer des Parcs Ela: Michi. Michi erklärte uns, was wir in den nächsten drei Tagen zu tun haben würden, welche Tiere wir vielleicht sehen würden und seit wann man solche Natureinsätze machen kann. Man wusste schon von Anfang an, dass man sich mit Michi gut verstehen würde, da er eine eher lockere Person ist. Vor unserem Abendprogramm gab es ein sehr leckeres Abendessen plus Dessert von Frau Hüttenmoser. Nach dem Essen gab es einen Spieleabend. Die ganze Klasse spielte im Dunkeln Räuber und Bulle. Danach gingen alle, erschöpft von der Reise und dem Spiel, ins Bett.
Am nächsten Morgen, punkt 7 Uhr gab es auch ein leckeres Frühstück. Da um 7 Uhr alles fertig sein musste, wurde das Küchenpersonal bereits um 6:30 geweckt, um alles vorzubereiten. Nach diesem ausgiebigen Frühstück führte Michi uns direkt vom Dorf zu einer Alp hinauf und zeigte uns, wo wir arbeiten sollten. Nach einem Gruppenfoto wurden wir in Gruppen eingeteilt. Die erste Gruppe durfte im unteren Teil der Alp bleiben, die zweite musste noch weiter hinaufwandern. Oben angekommen, machten sich schon ein paar über den Lunch her. Nach einer Einführung durch Michi, wie man einen Zaun abreisst, waren alle beschäftigt: es wurde gedreht, gemessen, gesägt, getreten, geschlagen und gerissen. Die untere Gruppe wurde von zwei weiteren Männern, Dino und Albi, betreut. Motiviert fingen wir an, die langen Bretter zu entfernen und zu zersägen, und danach die eingegrabenen Holzblöcke auszugraben. Total begeistert gruben wir mit Schaufeln und Spitzhacken die schweren, morschen und hartnäckigen Blöcke heraus. Nach mehreren Stunden Arbeit und einem köstlichen Lunch waren alle froh wieder ins Haus zu dürfen. Nach einem weiteren leckeren Abendessen stand die Modenschau auf dem Programm. Alle hatten viel Spass und die Kategorien waren sehr gut ausgewählt: Tier, eine Person nachmachen, einen Beruf darstellen, Gangster und Buurebüebli. Am Schluss standen Erdem und Silvan im Finale. Das Publikum entschied durch Applaus wer gewinnt. Am meisten Applaus bekam Silvan, meiner Meinung nach sehr verdient.
Am nächsten Morgen ging der Spass wieder von vorne los. Zum Glück hatten wir die ganze Woche über schönes Wetter. Die Leistung hat leider ein bisschen nachgelassen, doch nach ein paar motivierenden Worten von Michi waren alle wieder voll dabei. Wie immer war der Lunch lecker und die eine Stunde Pause sehr erholsam. Total müde kam die obere Gruppe zurück im Lagerhaus an. Frisch geduscht warteten wir auf die zweite Gruppe. Nach dem Essen gab es einen Kinoabend. Wir entschieden uns für Harry Potter und der Feuerkelch. In einer Pause gab es einen unglaublich leckeren Dessert. Niemand wusste genau, was das war, doch es schmeckte fantastisch. Nach dem Film waren alle sehr müde.
Am nächsten Morgen weckte uns Frau Lassig früher, da wir Küchendienst hatten. Wie immer wurden wir von Michi abgeholt. Mittlerweile waren wir so weit wie die untere Gruppe: wir hatten alle Überreste des Zauns entfernt. Nun galt es 60 cm tiefe Löcher zu graben, diese mit einem neuen Pfosten und abwechslungsweise mit Erde und Steinen zu füllen. Nach dem Lunch war der grösste Teil des Zauns fertig. Die untere Gruppe war bereits fertig mit ihrem Zaun und kam zu uns herauf, um uns zu helfen. Um ca. 17 Uhr war soweit alles fertig eingegraben, mit neuen Brettern beschraubt und aufgeräumt. Ich denke die Leiter und unsere Lehrer waren positiv überrascht. Erschöpft gingen alle nach einem leckeren Teller Schoko-Tiramisu, von Frau Hüttenmoser höchstpersönlich, zu Bett.
Am letzten Morgen wurden wir erst um 8 Uhr geweckt. Nach dem letzten Frühstück in Graubünden war putzen angesagt. Alle waren fleissig und als wir schlussendlich auf den Bus warteten, schienen unsere Lehrer meiner Meinung nach sichtlich zufrieden mit uns. Die Abreise war nicht weniger lustig als die Anreise. Mehrmals umgestiegen und mit schwerem Gepäck angekommen, verabschiedeten sich alle glücklich, aber müde von unseren Lehrern und gingen nach Hause
Die Woche war wirklich sehr anstrengend gewesen, doch ich denke, es tat allen gut nicht so «verwöhnt» zu werden, sondern auch mal selbst eine Schaufel oder eine Bohrmaschine in die Hand zu nehmen. Dieses Lager hat uns als Klasse näher zusammengebracht. Man hat miteinander geredet und sich näher kennengelernt. Von mir aus dürfte man mehr solcher Lager machen… nur ohne das viele Laufen!
Ilaria
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Sporttag Primarschule 2017(71)
Fr, 29. September 2017
Auch in diesem Jahr betätigte sich die gesamte Primarschule beim jährlichen Sporttag. Da die Turnhalle aber momentan eine riesige Baustelle ist, suchten sich die Primarschule am sonnigen Dienstag eine angenehm schattige und abwechslungsreiche Alternative: den Horner Wald.
Darin kletterten, rannten, hüpften, warfen, transportierten, rollten,...und noch vieles mehr, 14 gemischte Gruppen an 14 verschiedenen Posten vorbei.
Das Mittagessen genossen die Kinder bei herrlichem Sommerwetter, um anschliessend die verbleibenden Posten zu absolvieren. Bei der Rangverkündigung wurden alle Gruppen für ihren sportlichen Einsatz gelobt und die bestplatzierten Teams gekürt. Ohne Verletzungen, dafür mit viel Spass genossen die Kinder ihr verdientes Glace.
Ort: Im Horner Wald